Alter allein ist kein Grund für einen Assistenzservice. Wenn längeres Gehen, Stehen oder die Orientierung schwerfällt, gibt es am BER jedoch konkrete Unterstützung.
Nicht jeder ältere Reisende benötigt Hilfe am Flughafen. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern ob längeres Gehen, Stehen, Treppen, Orientierung oder das Ein- und Aussteigen Schwierigkeiten bereiten. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität steht am BER ein Mobility Service zur Verfügung.
Mobility Service möglichst vorab anmelden
Der Flughafen empfiehlt, benötigte Hilfe mindestens 48 Stunden vor Reiseantritt über das Reisebüro oder die Fluggesellschaft anzumelden. Der Service kann Reisende auf den Stationen unterstützen, die vor und nach dem Flug am Flughafen durchlaufen werden.
Was passiert, wenn die Anmeldung vergessen wurde?
Auch ohne Voranmeldung wird am BER geholfen. Reisende sollen sich dann so früh wie möglich beim Mobility Service melden. Dafür gibt es Service Points in den Terminals 1 und 2 sowie Kontaktmöglichkeiten über Rufsäulen und den Check-in-Schalter.
Welche Einschränkungen zählen?
Internationale Assistenzcodes unterscheiden unterschiedliche Bedürfnisse, zum Beispiel eingeschränkte Gehfähigkeit, Seh- oder Hörbeeinträchtigung sowie kognitive Unterstützung. Für die Planung ist deshalb eine ehrliche Beschreibung hilfreicher als die pauschale Angabe „Senior“. Wer nur kurze Strecken gehen kann oder keine Treppen bewältigt, sollte genau das angeben.
So einfach geht's
In drei Schritten zum Transfer
Fahrt buchen
Gib Start und Ziel ins Buchungsformular ein.
Fahrer kommt
Du siehst verfügbare Fahrzeuge mit Preis vor der Buchung.
Losfahren
Buchen, online zahlen und die Bestätigung per E-Mail erhalten.
Praktische Vorbereitung vor der Anreise
- Airline über benötigte Unterstützung informieren und Bestätigung aufbewahren.
- Medikamente und wichtige Unterlagen ins Handgepäck nehmen.
- Genügend Zeit für Check-in und Treffpunkt mit dem Mobility Service einplanen.
- Terminal und Gate vorab prüfen.
- Bei Begleitpersonen klären, bis wohin sie mitgehen dürfen.
Parken und Anreise mit eingeschränkter Mobilität
Die Parkhäuser am BER verfügen laut Flughafen über Aufzüge und barrierefreie Wege. Wer gebracht wird, sollte trotzdem vorab klären, an welchem Terminal der Flug startet und welcher Treffpunkt für die Assistenz vorgesehen ist. Kurze Wege entstehen vor allem durch gute Vorbereitung, nicht durch spontanes Suchen vor Ort.
Passend dazu auf Flughafentransfer.Berlin: Barrierefreier Transfer zum BER: Rollstuhl und Assistenz
Weitere Informationen beim Flughafen BER
Offizielle Informationen zu Mobility Service, Anmeldung und Assistenzcodes: Besondere Hilfeleistungen am Flughafen BER
Hinweis: Flughafen-, Airline- und Sicherheitsregeln können sich ändern. Prüfe die Angaben vor der Reise nochmals bei BER und deiner Fluggesellschaft.